In dieser Woche beginnen die Arbeiten für den Bau der neuen Zughaltestelle in St. Jakob und der dazugehörigen Lärmschutzwände. Am stärksten von der Baustelle betroffen ist der Bereich der Max-Valier-Straße (ehemalige Poli-Zone). Am stärksten von der Baustelle betroffen ist der Bereich der Max-Valier-Straße (ehmalige Poli-Zone), im Abschnitt nach der 90-Grad-Kurve, der parallel zur Bahnlinie verläuft.
Nach einer Vor-Ort-Besichtigung, mit dem Kommandanten der Gemeindepolizei Pichler, dem Bauleiter, dem Bauleitungsamt und den Projektverantwortlichen wurden die betrieblichen Details festgelegt, um die Unannehmlichkeiten für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.
Einer der Hauptpunkte der Diskussion betraf die Verwaltung der rund 30 Parkplätze in diesem Gebiet, die durch einen speziellen Gemeindebeschluss für die Bewohner des Garden Village-Gebiets reserviert sind.
Ursprünglichen Vorschlägen, die eine vollständige Sperrung des Parkplatzes (oder die Verwaltung von jeweils 15 Stellplätzen) vorsahen, haben die Gemeindeverwaltung und die Gemeindepolizei entschieden widersprochen. Nach Absprache vor Ort mit der Bauleitung und der Projektverantwortlichen wurde ein schrittweiser Belegungsplan vereinbart:
- Es werden jeweils nur 3 bis 5 Parkplätze gleichzeitig gesperrt, die für die jeweiligen Arbeitsphasen unbedingt erforderlich sind.
- Die Baustelle rückt abschnittsweise vor, sodass den Anwohnern die Mehrheit der Parkplätze während der gesamten Bauzeit zur Verfügung steht.
Die Lärmschutzmaßnahmen werden in Richtung Norden über die kürzlich errichtete Unterführung bis fast auf die Höhe der Rosministraße verlängert. Die Montage der Lärmschutzwände bringt somit eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität und des Lärmschutzes nicht nur für die Max-Valier-Straße, sondern auch für mehrere Wohngebäude in der Roseggerstraße.
Darüber hinaus wird der Raum zwischen den neuen Lärmschutzwänden und dem bestehenden Gehweg Gegenstand einer wichtigen Aufwertungsmaßnahme sein. In den nächsten Tagen finden weitere Treffen unter Einbindung der STA (Südtiroler Transportstrukturen AG) statt. Ziel ist es, die Arbeiten zu nutzen, um neue Grünflächen zu schaffen und den Gehsteig so zu verbreitern und normgerecht anzupassen, dass er in der Folge auch als Radweg genutzt werden kann.
"Wir sind uns bewusst, dass die Bauphase vorübergehend mit gewissen Unannehmlichkeiten und Lärm verbunden sein wird", wird betont. "Wir sind jedoch überzeugt, dass das Endergebnis einen dauerhaften Nutzen und eine spürbare Steigerung der Lebensqualität für das gesamte Wohnviertel bringen wird."