Die Ausgabe 2026 von „Estate da Brivido“ hat offiziell begonnen. Das bewährte Projekt der Gemeinde Leifers für die ältere Generation bietet in den heißesten Monaten des Jahres einen einladenden, kühlen Rückzugsort und zahlreiche Gelegenheiten zum Beisammensein. Dreimal pro Woche treffen sich die Teilnehmenden in den Räumlichkeiten des Don-Bosco-Zentrums, um der Einsamkeit entgegenzuwirken, sich zu unterhalten, zu spielen und die Tage in Gesellschaft zu verbringen.
Aufgrund der steigenden Nachfrage aus der Bevölkerung wird das Angebot in diesem Jahr erweitert: Von den acht Wochen des Vorjahres wurde das Projekt auf insgesamt neun Aktivitätswochen ausgedehnt und läuft somit bis zum kommenden 14. August.
Senioren können ab 10:30 Uhr teilnehmen. Eine Reservierung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich. Die Zahlung erfolgt individuell zum günstigen, unveränderten Preis von 8 € pro Tag. Im Preis inbegriffen ist das Mittagessen, das vom Mensadienst zubereitet wird. So wird eine abwechslungsreiche Menüauswahl gewährleistet und maximale Flexibilität geboten, um den Bedürfnissen und Vorlieben aller Teilnehmer gerecht zu werden.
Der Erfolg und die Kontinuität des Projekts beruhen auf der außergewöhnlichen Arbeit lokaler Freiwilliger und einer Persönlichkeit, die für die Gemeinde zu einer zentralen Figur geworden ist.

„Das Projekt ‚Estate da Brivido‘ ist eine konkrete und wichtige Antwort auf die Isolation, der viele unserer Senioren ausgesetzt sind, wenn sie den Sommer allein zu Hause verbringen“, erklärte die Vizebürgermeisterin Debora Pasquazzo. „Es ist ein unschätzbar wertvoller Dienst für unsere Gemeinschaft, und wir freuen uns, ihn in diesem Jahr ausgebaut zu haben. All dies wäre ohne die wertvolle und synergetische Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und unseren Vereinen nicht möglich. Im Namen der gesamten Stadt Leifers“, so Pasquazzo weiter, „möchte ich allen beteiligten Vereinen meinen tiefen Dank aussprechen. Ein ganz besonderer Dank gilt Frau Lidia Cattoni: Sie ist eine unersetzliche, unermüdliche Stütze, ein echter Bezugspunkt und Seele dieses Projekts. Ihr tägliches Engagement ist die treibende Kraft, die diese Tage für unsere schutzbedürftigsten Mitbürger so besonders macht.“
Der Kalender dieser Sommersaison ist das Ergebnis einer echten solidarischen Übergabe zwischen den verschiedenen lokalen Organisationen. In den ersten drei Wochen, bis zum 3. Juli, liegt die direkte Führung beim Don-Bosco-Zentrum. Ab dem 4. Juli übernimmt dann die Vereinigung der Carabinieri im Ruhestand für zwei Wochen, gefolgt von den Alpinis für eine Woche und dem CAI für eine weitere Woche, sodass der gesamte Monat Juli abgedeckt ist. Im August übernimmt das Don-Bosco-Zentrum wieder die Leitung für den letzten Teil des Projekts, das am 14. August offiziell mit dem traditionellen Abschlussgrillen und einem feierlichen Dankeschön an alle Freiwilligen endet.
