Gemeinschaftshaus Leifers und die Rolle der Hausärzte

Das Netz der Arztpraxen bleibt erhalten und wird durch einen Dienst für leichte Notfälle an 6 Tagen pro Woche für 12h ergänzt um die Notaufnahme Bozen zu entlasten und die Versorgung zu verbessern.

Veröffentlichungsdatum:

12.03.2026

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2 Minuten

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Beschreibung

Diese Woche fand ein wichtiges institutionelles Treffen zwischen Bürgermeister Giovanni Seppi, Vizebürgermeisterin Debora Pasquazzo, Stadtrat Antonio Canoro, dem Ressortdirektor des Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit Dr. Michael Mayr und Dr. Pietro Murrali, Vertreter der Hausärztinnen und Hausärzte des Gebiets, statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Festlegung der Rolle, die die Hausärzte innerhalb des neuen Gemeinschaftshauses in der Unterbergstraße übernehmen werden – einer Struktur, die sich nun in der Abschlussphase befindet und zu einem zentralen Bezugspunkt für die lokalen Gesundheits- und Sozialdienste werden soll.

Während des Treffens bekräftigte die Gemeindeverwaltung klar ihre Strategie: Das Netz der über das Gebiet verteilten Arztpraxen soll erhalten bleiben, da es einen grundlegenden und bewährten Dienst für die Bürgerinnen und Bürger darstellt. Gleichzeitig wird es als ebenso wichtig angesehen, im neuen Gemeinschaftshaus einen zusätzlichen Gesundheitsdienst zu aktivieren, in dem die Hausärzte ergänzend zu ihrer regulären beruflichen Tätigkeit arbeiten können. So wird das Angebot erweitert und der Zugang zum lokalen Gesundheitssystem erleichtert.

Dr. Murrali hob während der Sitzung hervor, wie wichtig es sei, den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, dass das Gemeinschaftshaus nur dann eine echte Ressource darstellen kann, wenn es gut mit den Hausärzten vernetzt ist. Außerdem ist es wesentlich zu betonen, dass die dezentralen Arztpraxen im Vergleich zum Gemeinschaftshaus ebenso wichtig sind und insbesondere die positiven Beispiele gezielt unterstützt werden müssen.

Die im Gemeinschaftshaus vorgesehene Ambulanz für leichte Notfälle, in der täglich zwölf Stunden lang, sechs Tage pro Woche, ein Arzt oder eine Ärztin präsent sein wird, stellt für die ansässige Bevölkerung einen neuen, leicht zugänglichen zusätzlichen Gesundheitsdienst dar. Die Bürgerinnen und Bürger können sich bei dringenden, aber nicht schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen direkt an diese Struktur wenden und erhalten damit eine schnelle Antwort in Wohnortnähe. Dadurch können viele Situationen vermieden werden, in denen ein Besuch der Notaufnahme des Krankenhauses Bozen notwendig erscheint, obwohl keine stationäre Behandlung erforderlich ist. Dieser Dienst wird somit sowohl die Versorgung im Gebiet verbessern als auch die Notaufnahmen bei kleineren Dringlichkeiten entlasten.

Auch Dr. Mayr bestätigte die unmittelbare Aktivierung des erweiterten Gesundheitsdienstes, für den zunächst die Bereitschaft der Hausärzte im Gebiet eingeholt wird. Die organisatorische Verwaltung und Zuweisung der Ambulanzen im Inneren des Gemeinschaftshauses wird direkt von der zuständigen Sanitätseinheit übernommen, um eine effiziente und bedarfsgerechte Struktur sicherzustellen.

Das Treffen endete mit dem gemeinsamen Engagement, in den kommenden Wochen in engem Austausch zu bleiben, im Hinblick auf die Eröffnung des ersten Gemeinschaftshauses in einer neu errichteten Struktur in Leifers. Dies stellt einen bedeutenden Schritt nicht nur im Gesundheitsbereich, sondern für die gesamte Gemeinschaft dar, da damit der Start eines moderneren, bürgernahen und auf Prävention und kontinuierliche Betreuung ausgerichteten Modells gesetzt wird.

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Zuletzt aktualisiert: 12.03.2026, 17:25 Uhr

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