Die Gemeinde Leifers schließt sich der nationalen Kampagne „Gegen Gewalt an Frauen – Keine weiße Fahne“ an, die von ANCI gemeinsam mit dem Resoure für Chancengleichheit der Präsidentschaft des Ministerrats gefördert wird. Der Beschluss wurde heute Abend im Gemeinderat gefasst, der die von mehreren Ratsmitgliedern eingereichten Beschlussantrag angenommen und damit das Engagement der Verwaltung im Bereich der Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt bekräftigt hat.
Gewalt gegen Frauen ist kein punktuelles oder vorübergehendes Phänomen, sondern eine tief verwurzelte Realität, die unsere Gesellschaft weiterhin in unzumutbarer Weise belastet. Aus diesem Grund hält es die Gemeinde Leifers für wesentlich, ein deutliches, sichtbares und dauerhaftes Signal zu setzen und eine aktive Rolle beim Aufbau einer Kultur zu übernehmen, die jede Form von Unterdrückung, Diskriminierung und Schweigen ablehnt. Der Beitritt zur nationalen Kampagne stellt keinen rein symbolischen Akt dar, sondern eine politische und gesellschaftliche Entscheidung, die den Willen der Gemeinde unterstreicht, an der Seite der Frauen zu stehen – für ihre Freiheit, ihre Rechte und ihre Sicherheit.
Die Kampagne „Keine weiße Fahne“, die offiziell bei einer Pressekonferenz in Rom im Beisein des ANCI-Präsidenten Gaetano Manfredi, der Ministerin für Chancengleichheit Eugenia Roccella und der nationalen ANCI-Beauftragten Vittoria Ferdinandi vorgestellt wurde, sieht vor, dass alle Gemeinden eine entsprechende Fahne an ihren Gebäuden hissen. Diese soll ein sichtbares Zeichen für ein kontinuierliches Engagement während des gesamten Jahres sein. Die Botschaft wird zudem durch Initiativen in Schulen, kulturelle Veranstaltungen, Aktivitäten im öffentlichen Raum und die Einbindung der Bevölkerung – insbesondere junger Menschen – weitergetragen.
Die Gemeinde Leifers wird daher die Fahne hissen und entsprechende Sensibilisierungs- und Informationsmaßnahmen in ihr Jahresprogramm aufnehmen – im Einklang mit den Zielen des Nationalen Strategischen Plans gegen Gewalt an Frauen 2025–2027 sowie der Istanbul-Konvention. Damit bekräftigt die Verwaltung ihre Bereitschaft, zur Verbreitung einer Kultur des Respekts, der Würde und der Gleichstellung beizutragen und die Gemeinschaft für die Tragweite des Themas zu sensibilisieren, um gemeinsam und dauerhaft dagegen vorzugehen.
„Wir weichen nicht zurück und wir hissen keine weiße Fahne vor der Gewalt“, erklärt Bürgermeister Giovanni Seppi. „Institutionen zu sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Vorbild zu sein, zu schützen und klar zu vermitteln, dass in unserer Stadt kein Platz für Gewalt gegen Frauen ist.“