Erfolg für das Projekt zur Rechtserziehung an der Mittelschule „Fabio Filzi“ in Leifers

Die Klassenzimmer verwandelten sich in einen Gerichtssaal – dank eines Bildungsprojekts, an dem vierzig Schülerinnen und Schüler der italienischsprachigen Mittelschule „Fabio Filzi“ in Leifers teilgenommen haben.

Veröffentlichungsdatum:

19.05.2026

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2 Minuten

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Die Klassenzimmer verwandelten sich in einen Gerichtssaal – dank eines Bildungsprojekts, an dem vierzig Schülerinnen und Schüler der italienischsprachigen Mittelschule „Fabio Filzi“ in Leifers teilgenommen haben. Die Schüler lernten die Funktionsweise des Jugendstrafrechts durch eine sorgfältig und realitätsnah gestaltete Gerichtsverhandlungssimulation kennen.

Die Schülerinnen und Schüler inszenierten eine vollständige Hauptverhandlung, einschließlich des Endurteils, zu einem mutmaßlichen Straftatbestand im Zusammenhang mit Vandalismus und Sachbeschädigung.

Das Ergebnis des Projekts wurde heute Vormittag im Coseri-Theater in Leifers präsentiert, wo die Klassen 2A und 2B eine originalgetreue Darstellung eines Jugendprozesses zum Leben erweckten – das Ergebnis eines komplexen Projekts zur Rechtserziehung.

Es handelte sich dabei nicht um eine bloße Theateraufführung, sondern um eine immersive und konkrete Erfahrung im Gefüge der Justiz: Rollen, die es zu spielen galt, Verantwortlichkeiten, die zu verstehen waren, Regeln, die zu beachten waren, und Standpunkte, die unterstützt und verteidigt werden mussten. 

Das Projekt wurde von den Lehrpersonen Aura Petrone und Patrizia Simone koordiniert, mit Unterstützung der “Kammer der Südtiroler Strafverteidiger” und unter Beteiligung von Fachleuten aus dem Justizwesen.

Eine bedeutende Initiative, um jungen Menschen den Wert der Rechtmäßigkeit zu vermitteln – verstanden nicht als abstraktes Konzept, sondern als tägliche Praxis, die aus Bewusstsein, Dialog und Verantwortung besteht.

Walter Landi, Stadtrat für Schule und Bildung der Gemeinde Leifers, überbrachte die Grüße der Gemeindeverwaltung. Er erklärte:

 „Frei nach einer berühmten Maxime könnte man sagen: Schola locuta, causa soluta. Wir können allen, die dieses äußerst interessante Projekt zum Abschluss gebracht haben, nur gratulieren. Es ist gelungen, ein Fragment des realen Lebens in eine präzise Darstellung von großer pädagogischer Wirkung zu verwandeln.

Die Jugendlichen hatten die Gelegenheit, sich mit grundlegenden Prinzipien wie Rechtmäßigkeit, persönlicher Verantwortung und der Einhaltung von Rechtsnormen auseinanderzusetzen – Werte, die sie auf ihrem Wachstumsweg begleiten werden.

Ein großes Lob geht an den Schulsprengel Leifers, an die Schulleiterin Dr. Scicchitano und an alle, die diese wichtige Erfahrung in der Welt des Rechts und der Rechtsprechung möglich gemacht haben.“


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Zuletzt aktualisiert: 19.05.2026, 12:22 Uhr

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