Das Don Bosco Zentrum ist seit Jahrzehnten ein zentraler Bezugspunkt für die Stadt Leifers. Generationen von Jugendlichen, Familien, Senioren und Bürgerinnen und Bürgern haben in dieser Einrichtung einen Ort der Begegnung, des Wachstums, der Bildung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts gefunden.
In den letzten Jahren sind einige Herausforderungen aufgetaucht, sowohl im Hinblick auf die Gebäudestruktur als auch auf die Notwendigkeit, über die zukünftige Rolle des Don Bosco Zentrums innerhalb einer sich ständig weiterentwickelnden Gemeinschaft nachzudenken. Hinzu kommt der bevorstehende Umzug der Italienischen Stadtbibliothek an ihrem neuen Standort am Rathausplatz – eine Veränderung, die eine Gesamtbewertung der Zukunftsperspektiven der Struktur noch wichtiger macht.
Seit Längerem führt die Pfarrei gemeinsam mit dem Don Bosco Zentrum eingehende Studien und Bewertungen zur Zukunft des Gebäudes und zu möglichen neuen Entwicklungschancen durch. In diesem Rahmen ist auch ein Beteiligungsprozess vorgesehen, um Ideen, Bedürfnisse und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine sowie aller Beteiligten zu sammeln, die einen Bezug zum Don Bosco Zentrum haben.
In den vergangenen Monaten haben mehrere Treffen zwischen der Pfarrei, der Gemeinde Leifers und verschiedenen Ämtern der Autonomen Provinz Bozen stattgefunden, um mögliche Szenarien und Unterstützungsmöglichkeiten zu vertiefen.
Letzte Woche fand eine wichtige Besprechung statt, bei der die nächsten Schritte und die weiteren notwendigen Untersuchungen zur Bewertung möglicher Finanzierungsoptionen vereinbart wurden. Die Provinz hat ihre Bereitschaft erklärt, das Thema weiter zu vertiefen, und auch die Gemeinde Leifers ist bereit, diesen Weg zu begleiten.
„Das gemeinsame Ziel ist klar. - betont Bürgermeister Giovanni Seppi - Wir wollen eine konkrete Perspektive für das Don Bosco Zentrum schaffen und damit eine Einrichtung aufwerten, die über viele Jahre hinweg eine wertvolle Rolle für unsere Gemeinschaft gespielt hat und weiterhin einen Orientierungspunkt für sehr viele Jugendliche, Familien und Bürgern darstellt. Um dieses Ziel zu erreichen, wird es entscheidend sein, zusammenzuarbeiten, alle beteiligten Realitäten einzubinden und die nachhaltigsten Lösungen für die Zukunft zu finden.“
Auch die Vizebürgermeisterin, die beim Treffen anwesend war und die Entwicklung des Projekts begleitet, unterstreicht die Bedeutung des eingeschlagenen Weges: „Das Don Bosco Zentrum ist eine Einrichtung, die die soziale und bildungspolitische Geschichte unserer Stadt geprägt hat. Genau deshalb ist es wichtig, seine Zukunft mit Verantwortung, offenem Ohr und einer gemeinsamen Vision zu gestalten. In den kommenden Monaten wird es entscheidend sein, die Gemeinschaft, die Vereine und alle einzubeziehen, die diesen Ort nutzen und leben, um seine aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse zu verstehen. Die gemeinsam mit der Pfarrei, dem Land und der Gemeinde begonnene Arbeit stellt eine konkrete Gelegenheit dar, ein nachhaltiges Projekt aufzubauen, das diesem wichtigen Bezugspunkt für Leifers neue Kraft verleiht.“
Der Weg wird in den nächsten Monaten mit weiteren institutionellen Treffen und mit der Einbeziehung der örtlichen Gemeinschaft fortgesetzt, damit die Zukunft des Don Bosco Zentrums gemeinsam und entsprechend den Anforderungen der kommenden Generationen definiert werden kann.